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PRAXIS / 4 MIN. LESEZEIT

Ein UGC-Briefing, mit dem Creator arbeiten können.

Die wichtigsten Entscheidungen vor dem Dreh – für klare Erwartungen und nutzbare Ergebnisse.

Beginne mit der Aufgabe des Videos

Ein Briefing ist keine Sammlung aller Informationen über dein Unternehmen. Es hilft dem Creator, eine konkrete Aufgabe zu lösen. Beschreibe zuerst, wen das Video erreichen soll und was diese Person danach verstehen oder tun soll. Eine klare Hauptbotschaft schafft Orientierung. Weitere Details gehören nur dann hinein, wenn sie für diese Aufgabe gebraucht werden.

Zeige den relevanten Nutzen

Schreibe nicht nur, welche Eigenschaften dein Produkt hat. Erkläre, was diese Eigenschaften in einer konkreten Situation bedeuten. Bei einer App kann das ein einzelner Anwendungsschritt sein. Bei einem physischen Produkt eine Handhabung, die im Video sichtbar wird. Belege Aussagen, die der Creator übernehmen soll. Persönliche Erfahrungen darfst du nicht einfach als Skriptbehauptung vorgeben.

Gib Struktur und lass Raum für Persönlichkeit

Hilfreich ist ein Ablauf aus Einstieg, Hauptteil und Abschluss. Beschreibe wichtige Szenen und unverzichtbare Aussagen. Markiere, welche Formulierungen feststehen und wo der Creator seine eigene Sprache verwenden darf. Ein vollständig vorgeschriebener Text kann nötig sein, ist aber nicht für jedes Format die beste Lösung. Entscheidend ist, dass Klarheit und eine natürliche Ansprache zusammenpassen.

Kläre die praktischen Voraussetzungen

Welche Produkte müssen ankommen? Gibt es einen App-Zugang oder freigegebene Bildschirmaufnahmen? Werden Hoch- oder Querformat, Untertitel, zusätzliche Einstellungen oder Rohmaterial gebraucht? Solche Fragen gehören vor den Dreh. Verbindliche Dateibenennung und ein abgestimmter Übergabeweg erleichtern später den Schnitt und die Freigabe.

Vereinbare Nutzung und Feedback

Halte fest, auf welchen Kanälen und für welchen Zeitraum das Material eingesetzt werden soll. Kläre auch bezahlte Ausspielung und eventuelle Weiterbearbeitung. Lege eine Ansprechperson für gebündeltes Feedback fest und vereinbare, wie Korrekturen laufen. So vermeidest du widersprüchliche Rückmeldungen und nachträgliche Erwartungen, die im ursprünglichen Umfang nicht enthalten waren.

Der kurze Check vor dem Start

Kann der Creator Zielgruppe und Hauptbotschaft in einem Satz wiedergeben? Sind die benötigten Szenen verständlich? Stehen Materialien und Zugänge bereit? Ist klar, wer bis wann freigibt? Wenn diese Punkte beantwortet sind, ist das Briefing eine Arbeitsgrundlage. Der kostenlose Agram-Briefing-Check bündelt zwölf Fragen, die du für dein nächstes Projekt durchgehen kannst.

Vom Wissen zur Umsetzung.

Gemeinsam finden wir einen passenden Ansatz für dein Projekt.

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